Sheharazade hat geschrieben:
Das seh ich anders. Immerhin müssen alle Bürger für die Produktionskosten - ob Häfen oder Steine - mit auf kommen, da die Ausgaben in die Steuern mit einfließen. Auch die Dörfer, die keinen Hafen besitzen. Und das kann irgendwo nicht sein.
Ich glaube, das ist ein Verständnisproblem:
Es wurde damals beschlossen, dass die Häfen offizielll Besitz und unter Betrieb des Herzogtums stehen sollen. Zumindest meine ich, dass das der Entschluss war. Folglich muss das Herzogtum an sich auch für die Kosten aufkommen. Die Hafendörfer haben sich nur dazu bereit erklärt, die Kosten auszulegen, weil das Herzogtum weder Geld noch Waren für den Bau hatte, man aber unbedingt früh bauen wollte. Wenn jetzt ein Dorf, bspw. Deggendorf, die Fertigungskosten von 7.000 Talern komplett übernommen hat, hat das Herzogtum also rein theoretisch diese Summe an Schulden beim Deggendorfer Rathaus. Das ist etwas sehr plastisch ausgedrückt, aber im Großen und Ganzen kommt es wohl hin.
Es wurde damals auch vereinbart, dass während dieses Status, dass "Schulden" noch da sind, die Hafensteuern und Einnahmen aus dem Bootsverkauf bei den Dörfern verbleiben, bis die Häfen abbezahlt sind, teilweise durch eben jene Einnahmen oder durch Zahlungen des Herzogtums an die Städte. Letzteres ging nur reichlich schlecht, bedenkt man die großen Schuldenberge. Und zu großen Zahlungen ist das Herzogtum auch heute noch nicht in der Lage. Man merkt aber an der Darstellung, dass es keinen Unterschied macht, ob das Herzogtum die Steine sich jetzt bezahlen lässt und später die Ankaufkosten zurückerstattet oder es direkt verrechnet. "Besitz" des Herzogtums bleiben sie so oder so.
Scarlettbuttler hat geschrieben:
Sicher weiß ich aber, dass für Deggendorf keine Steine da waren. Nicht mal als ich sie vom Herzogtum kaufen wollte. Du erinnerst dich, Schnabel?
Ich will das nicht abstreiten, werte Bürgermeisterin. Nur ist das schon einige Zeit her, und die Anzahl an Steinen im Inventar ist etwas, was sich sehr schnell ändern kann. Wir haben ja alleine einen Umsatz von ca 110 DZ Stein pro Tag. Wie die genauen Daten für jedes Dorf waren, kann ich aber nicht sagen, zu entsprechenden Daten habe ich keinen Zutritt mehr.