Auch mir ist heute dieses ungeheuerliche Schreiben, welches im Schloss kosiert nicht entgangen.
Zunächst möchte ich etwas zu der Einschätzung unseres Staatsanwaltes sagen.- Welcher offensichtlich in militärischen Fragen sehr bewandert ist - So dass er sehr schnell zu dem Ergebniss kommt, dass die Bürgermeisterin ein "Risiko für die Sicherheit der Provinz" sei.
Doch möchte ich als Armeeführer Bayerns meine Enschätzung der seinen entgegenstellen.
Es ist offenkundig so, dass die Bürgermeisterin Münchens - ebenso wie Roalwyn eine
Bürgerwehr selbstsändig führt. Nun, dies ist aus eurer Sicht wohl ein Sicherheitsrisiko, denn viel mehr ist nicht passiert.
Sofort nachdem sich die Situation in Augsburg abzeichnete, verteidigten beide Lanze die HS - bisher sehe ich mmer noch kein Sicherheitsrisko!?
Dies is für eine Bürgerwehr Lanze völlig normal. Wie in solch einer Organisation üblich, hat keiner der Mitglieder einen Anspruch auf Vergünstigungen, dass dies doch durch die BM geschiet ist eher positiv hervorzuheben, denn zu kritisieren.
Bald darauf war klar, dass die Lanze von Roalwyn für andere Anwendungen vorgesehen war, für welche die Mitglieder sich
freiwillig gemeldet hatten.
Doch bald mischte sich der Rat in die Angelegenheiten der BW ein.

und dies muss hervorgehoben werden: Ohne jegliche rechtliche Grundlage. Die BW wurden mit Absicht so geschaffen, dass ein freiwilliger BWler möglichst wenig Pflichten hat. Das System basiert vielmehr auf Freiwilligkeit. Weder der Rat, noch die Armee hat eine Befehlsgewalt über die Bürgerwehr. Dies obliegt der BM.
Wie Shemala schon ansprach war wohl im Gespräch, dass die
BÜRGERWEHR Lanze ohne deren Wissen nach Augsburg verlegt werden sollte. - Ein Himmelfahrtskommando meiner Einschätzung nach. Man konnte zwar damals noch nicht wissen, dass sich das Banner der Franzosen in Ausbildung befand, doch man konnte durchaus davon ausgehen. Zudem gab es mehrere Indizien die daraf hindeuteten. Wäre die Lanze aufgebrochen, wäre sie wahrscheinlich so wie einige andere von den Franzosen getötet worden.
Zumal bestand zu dem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für München selbst. Die Franzosen hatten nichts erbeutet, doch auf Beute ware sie angewiesen, gar nicht so unlogisch, dass München das nächste Ziel sein sollte. In dieser Situation ist es vielmehr die Pflicht einer "Befehlshabenden der Bürgerwehr" - was natürlich die BM ist - keine Truppen zu entsenden und die eigene Burg zu gefährden. Vielmehr wäre jedes andere Vorgehen ein Sicherheitsrisiko gewesen.
Ich sehe hier also konkret keinen Fehler ihrerseits, was die Verteidigung Münchens angeht. Natürlich hat die Armee schon sehr lange ein besonderes Augenmerk auf die HS und auch in dem Zusammenhang, habe ich nie Beschwerden des dortigen SK über die Bm gehört, eher im Gegenteil.
Auch die Kommunikation mit dem Bannerführer schien gut funktioniert zu haben. Es gab also von Seit den der Armee keine Streitigkeiten der mit der BM.
Ich komme letzt endlich also - immerhin als amtierender Armeeführer Bayerns, weshalb ich mir ein wenig Kompetenz zuschreiben will - zu einem gänzlich anderen Urteil, als ihr werter StA. Ich sehe keine Fehler in der Verteidigung der Bürgerwehr. Von daher komme ich zu dem Schluss, dass die BM ihre Aufgabe dort sehr gut erfüllt hat.
Hier sehe ich vielmehr den höchst zweifelhaften Versuch sich von einer - von eurer Seite aus - unliebsamen BM zu befreien. Den Großteil der anderen Vergehen könnte man auch Anderen anlasten - da bleibt die Frage, warum gerade die BM von München? Ich denke die Antwort kenne ich....